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Pyrotechnische Industrie von Verkaufsverbot geschockt: Branche braucht sofortige finanzielle Hilfen, um Insolvenzen zu verhindern

Archivmeldung vom 14.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: C Falk / pixelio.de
Bild: C Falk / pixelio.de

Thomas Schreiber, Vorstandsvorsitzender des VPI, zu den heutigen Beschlüssen von Bund und Ländern zum Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk: "Das am heutigen Tage ausgesprochene Verkaufsverbot wird die Branche hart treffen, im Zweifel droht nun die Insolvenz des gesamten Wirtschaftszweigs."

Schreiber weiter: "Wir fordern den vollumfänglichen Ausgleich der dadurch entstehenden Umsatzverluste. Diese liegen im dreistelligen Millionenbereich. Unsere Juristen sind der Auffassung, dass unsere Branche aufgrund der Tatsache, dass wir 95 Prozent unseres Jahresumsatzes im Dezember erwirtschaften, keine Unterstützung durch die Überbrückungshilfen erhalten werden. Das wusste auch die Politik, die bislang aber jedweden Gesprächsversuch unsererseits unbeantwortet lies. In den vergangenen Tagen warben führende Politiker unseres Landes - darunter auch Frau Bundeskanzlerin Merkel - um Solidarität, um Gemeinschaft und Unterstützung. In diesen für die Branche nun harten Zeiten fordern wir all das von der Politik ein. Wir brauchen gesonderte Hilfsgelder, um die 3.000 Einzelexistenzen in der Branche zu sichern."

Zu den Lieferungen der Branche an den Einzelhandel

"Nach der letztwöchigen Entscheidung von Bund und Ländern, Feuerwerk zunächst nicht verbieten zu wollen, haben wir die Hauptauslieferungen begonnen. Nun steht der Einzelhandel vor dem Problem, was mit den Waren geschehen soll. Feuerwerk ist ein Kommissionsgeschäft, am Ende wird der wirtschaftliche Schaden von der pyrotechnischen Industrie getragen werden müssen. Hilfsgelder sind notwendig, und zwar sofort. Aber die Politik weigert sich bislang mit uns zu sprechen. Die viel beschworenen Hilfspakete sind für unsere Branche nicht nutzbar."

Zum Verband

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) ist das Sprachorgan für 21 Mitgliedsunternehmen aus Deutschland. Der VPI betreut Hersteller von Silvester-, Groß- und Bühnenfeuerwerken sowie Hersteller von pyrotechnischer Munition. Diese sind im gesamten Bundesgebiet ansässig. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Quelle: Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) (ots)

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