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Thyssen-Krupp will weiterhin Verkauf von Stahlwerk in Brasilien

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Stahlwerk CSA Thyssenkrupp in Rio de Janeiro
Stahlwerk CSA Thyssenkrupp in Rio de Janeiro

Foto: Rcandre
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp strebt laut eines Zeitungsberichtes unverändert eine Veräußerung seines Stahlwerks in Brasilien an. In zwei bis drei Jahren werde der Verkauf nach Informationen aus Konzernkreisen wieder auf der Tagesordnung stehen, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

Langfristig werde die Tochter Thyssen-Krupp CSA nicht zum Unternehmen gehören, hieß es. Vorstandschef Heinrich Hiesinger wolle lieber die Technologiebereiche stärken, die Hütte in Brasilien passe daher nicht in die Strategie. Die Konzernführung hatte am Dienstag eine Trennung von der Schwesterhütte in den USA angekündigt, den Verkauf des brasilianischen Werks aber storniert. "Es gab Angebote für das Werk, die waren aber zu schlecht", heißt es in Konzernkreisen.

Die Hütte solle nun von dem US-Stahlwerk in Alabama abgekoppelt werden und seine Produkte künftig weniger exportieren, sondern verstärkt auf dem US-Markt anbieten. Gelingt dies, dann könne die Hütte wirtschaftlich zumindest stabilisiert werden. "In ein bis zwei Jahren sollten wir soweit sein, dass wir kein Geld mehr verlieren", sagte ein Manager.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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