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Umfrage: Jeder Dritte denkt negativ über Konzerne

Archivmeldung vom 30.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Mulitnationale Konzerne: Sie sind die ineffektivsten und unwirtschaftlichsten Unternehmen auf diesem Planeten - existieren tun sie nur durch staatliche Unterstützung (Symbolbild)
Mulitnationale Konzerne: Sie sind die ineffektivsten und unwirtschaftlichsten Unternehmen auf diesem Planeten - existieren tun sie nur durch staatliche Unterstützung (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Deutschlands Unternehmen haben offenbar ein Imageproblem. 39 Prozent der Bevölkerung verbinden die Konzerne und Betriebe hierzulande in erster Linie mit negativen Eigenschaften: Das zeigt eine aktuelle Befragung von Allensbach im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, über welche die "Welt" berichtet.

Lediglich jeder vierte der 1.255 Befragten hält Unternehmen demnach für verantwortungsbewusst und langfristig denkend. Noch geringer sind die Zustimmungswerte bei Themen wie dem fairen Umgang mit Mitarbeitern, familienfreundlichen Arbeitsbedingungen oder der Frage nach Beteiligungsmöglichkeiten. Umgekehrt beklagen 62 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass Unternehmen zu viel von ihren Mitarbeitern verlangen. Immerhin 57 Prozent glauben, dass die Firmen um jeden Preis versuchen, ihre Gewinne zu steigern. Zudem sagen 41 Prozent, dass der Mensch in den Betrieben wenig zählt und es stattdessen nur ums Geld geht. Experten sind dementsprechend alarmiert.

"Diese Zahlen geben zu denken", sagte Fabian Kienbaum, der geschäftsführende Gesellschafter der Personal- und Unternehmensberatung Kienbaum, der Zeitung. "Offenbar gelingt es Unternehmen nicht ausreichend darzustellen, welchen Mehrwert sie für eine Gesellschaft und ein Land schaffen." Dabei seien Wirtschaft und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden. "Sie sind wie Körper und Kopf, keiner kann ohne den anderen", so Kienbaum.

"Wenn diese Verbindung aber gestört ist, kommt es auf beiden Seiten zu Verwerfungen: Unternehmen verlieren ihre soziale Kompetenz und befriedigen nur noch einzelne Interessengruppen. Und eine Gesellschaft verliert die Vorstellung davon, auf welcher Grundlage sie überhaupt existiert." Das beste Image haben noch Familienunternehmen. "Einem überwiegend negativen Image von Unternehmen im Allgemeinen steht ein positives Ansehen der Familienunternehmen gegenüber", analysieren die Allensbach-Demoskopen nach ihrer Umfrage. Ihnen wird von den Befragten nachgesagt, eben doch langfristig zu denken und Arbeitsplätze in Deutschland dauerhaft zu sichern, dazu Fachkräfte auszubilden und verantwortungsbewusst mit den Mitarbeitern umzugehen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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