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Bericht: Bahn wird bis 2022 weniger Gewinn machen

Archivmeldung vom 20.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Geldberg, Gewinn, Finanzamt, Steuern (Symbolbild)
Geldberg, Gewinn, Finanzamt, Steuern (Symbolbild)

Bild: Uta Herbert / pixelio.de

Die Bahn wird laut eines Zeitungsberichts in den Jahren bis 2022 etwa 3,1 Milliarden weniger Gewinn (Ebit) einfahren als bisher erwartet. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unterlagen, die Konzernchef Richard Lutz kürzlich dem Aufsichtsrat präsentiert hat.

Schon ein Jahr zuvor habe Lutz, der seit knapp zwei Jahren das Amt des Vorstandsvorsitzenden innehat, eine knappe Milliarde aus der Gewinnplanung gestrichen, berichtet die Zeitung weiter. Grund: Die Kosten stiegen schneller als der Umsatz, die Bahn stelle über Bedarf Personal ein und wolle verstärkt in neue Fahrzeuge investieren. Der fehlende Gewinn sei auch ein Grund dafür, dass die Bahn einen zusätzlichen Finanzbedarf von 4,95 Milliarden Euro angemeldet habe, berichtet die Zeitung. Lutz müsse nun bis März ein Konzept vorlegen, wie er diese Finanzlücke schließen will. Die Auslandstochter Arriva solle verkauft werden, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eigene Informationen. Das solle mindestens vier Milliarden Euro in die Kasse spülen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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