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Dubiose Strom-Geschäfte: Ermittler fürchten Milliardenschaden durch Steuerbetrug

Archivmeldung vom 20.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Der Europol-Hauptsitz in Den Haag
Der Europol-Hauptsitz in Den Haag

Foto: Pikachu
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Deutsche und europäische Behörden gehen nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" dem Verdacht nach, dass Kriminelle nach dem Emissionshandel auch den Strom- und Gasmarkt im großen Stil für Steuerbetrügereien genutzt haben. Die Fahnder haben demnach Firmennetze im Visier, die Staaten durch hinterzogene Umsatzsteuern um viele Milliarden Euro gebracht haben könnten.

Die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag spricht von Fällen "historischer Dimension". In Deutschland haben sich Ermittler gleich in mehreren Bundesländern an verdächtige Strom- und Gashändler geheftet, etwa in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg. "Die Spuren führen ins Milieu der organisierten Kriminalität", verlautete laut des Berichts aus Kreisen des Bundeskriminalamtes (BKA).

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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