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BayernLB-Chef schließt Verzögerungen bei Kreditrückzahlung an Freistaat nicht aus

Archivmeldung vom 14.11.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bayerische Landesbank (BayernLB) Bild: wikipedia.org
Bayerische Landesbank (BayernLB) Bild: wikipedia.org

BayernLB-Chef Gerd Häusler schließt Verzögerungen bei der Rückzahlung von Milliardenkrediten an den Freistaat Bayern wegen der Wirtschaftskrise nicht aus. Das Ziel, fünf Milliarden Euro an Staatshilfe bis 2019 an die Landesregierung zurückzuzahlen, sei "sehr ambitioniert, aber machbar", sagte Häusler im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" . Allerdings gehe "Stabilität vor Auszahlung".

Jede "einzelne Auszahlungstranche" sei "an eine vorherige Zustimmung seitens der Aufsicht geknüpft", sagte der Vorstandsvorsitzende der Landesbank. Auch in Ungarn drohen der Bank weitere Rückschläge. Zurzeit mache man das ungarische Tochterinstitut MKB "kleiner und verdaulicher", um es wie geplant bis Ende 2015 verkaufen zu können. Häusler schließt nicht aus, dass es zu einer weiteren Kapitalerhöhung kommen könnte. Allerdings hänge der Bedarf an neuem Kapital davon ab, "welche regulatorischen Schritte in Ungarn auf uns zukommen".

Die BayernLB muss wegen der Hilfen durch den Freistaat strenge Auflagen der EU-Kommission einhalten. Dies könnte sich in der nächsten Zeit auch auf das Personal auswirken. "Da die Bankbilanz noch erheblich kleiner werden wird, müssen wir auch das Kostenkorsett nochmals anpassen", kündigte Häusler an.

Laut Häusler wäre Griechenland im Euro zu halten - allerdings müsse das Land "selbst entscheiden, ob es nunmehr die notwendigen Strukturreformen anpackt, um seine Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen." Andernfalls müssten "die Steuerzahler im übrigen Europa entscheiden, ob man aus Griechenland eine dauerhafte Transferzone machen will".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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