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Bundesnetzagentur: Strom-Eigenversorgung überflüssig

Archivmeldung vom 05.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Martin Berk / pixelio.de
Bild: Martin Berk / pixelio.de

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, hält es für überflüssig, dass sich Unternehmen selbst stärker gegen mögliche Stromausfälle wappnen: "Wir beobachten die Versorgungsqualität sehr genau und haben keinen Hinweis, dass die Zahl der Stromausfälle im Zuge der Energiewende zugenommen hat. Vielleicht ist bei den Unternehmen die Sensibilität gestiegen. Ich glaube nicht, dass solche Reaktionen notwendig sind, wenn die Energiewende vernünftig vorangetrieben wird", sagte Homann der "Zeit".

Auch die Endverbraucher warnte der Chef der Netzagentur vor Autarkiebestrebungen beim Strom: "Das wäre Geldverschwendung. So ist die Energiewende keinesfalls gedacht. Auch die Solaranlage auf dem Dach bietet ja keine reale, sondern nur eine rechnerische Autarkie. Der Strom bleibt ja nicht vor Ort, sondern wird direkt ins Netz gespeist", sagte er. Homann nannte einen Blackout in diesem Winter "doch sehr unwahrscheinlich". Für Stromausfälle sei das System der Stromversorger gut gerüstet. "Es lässt sich immer eine Situation denken, für die es keinen Krisenplan gibt. Aber soweit ich das überblicken kann, wird mehr Vorsorge getroffen als gemeinhin bekannt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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