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Gabriel: Mit Kuka-Chef Reuter geht Garant für Standortsicherheit

Archivmeldung vom 27.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sigmar Gabriel (2015)
Sigmar Gabriel (2015)

Foto: A.Savin
Lizenz: FAL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bewertet das Ausscheiden von Till Reuter beim Kuka-Konzern kritisch. "Mit dem Vorstandsvorsitzenden Till Reuter geht nicht irgendjemand, sondern die Person, die für viele als Garant für Standortsicherheit und eine angemessene unternehmerische Unabhängigkeit stand", sagte Gabriel dem "Handelsblatt". Er habe als Bundeswirtschaftsminister die Übernahme durch chinesische Investoren kritisch gesehen.

"Aber verhindern konnten wir sie gegen den Willen der alten Eigentümer letztlich nicht", ergänzte er. Als Konsequenz habe die damalige Bundesregierung begonnen, die außenwirtschaftlichen Instrumente zu schärfen. "Deutschland ist die offenste Volkswirtschaft der Welt. Wenn das so bleiben soll, müssen andere aber auch offener werden. Das gilt auch für China", sagte der langjährige SPD-Chef und heutige Bundestagsabgeordnete. Gleiche Spielregeln für alle müssten das Ziel sein. "Davon aber sind wir noch weit entfernt", kritisierte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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