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Forsa-Sparstudie: 15 Prozent der Deutschen haben für Präsente zu Heiligabend schon mal ihr Konto überzogen

Archivmeldung vom 21.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/RaboDirect Deutschland"
Bild: "obs/RaboDirect Deutschland"

Um die Liebsten zu Weihnachten zu beglücken, geben viele Menschen Geld aus. Nicht wenige verschulden sich dabei, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, die im Auftrag von RaboDirect Deutschland durchgeführt wurde. Keine Frage, das Schenken macht einfach Freude - vielleicht sogar eine größere als selber beschenkt zu werden.

Wie die Sozialforscher von Forsa für die Direktbank jetzt herausfanden, hat jeder siebte Deutsche (15 %) allerdings schon mal für Präsente zu Heiligabend das Konto überzogen. Unter den 30- bis 44-Jährigen kommt das besonders häufig vor. Hier gibt jeder Vierte (24 %) zu, für den Gabentisch ins Minus gerutscht zu sein. Fast jeder Zweite der von Forsa Befragten (44 %) nutzte in der Vergangenheit hingegen seine eigenen Ersparnisse für Weihnachtsgeschenke. Vor allem für junge Leute zwischen 18 und 29 Jahren trifft dies zu (57 %).

Weihnachtsgeld für Geschenke

Das Weihnachtsgeld als Finanzierungsquelle kam bei etwa der Hälfte aller Befragten (47 %) zum Einsatz. Die Deutschen, die ohnehin regelmäßig Euros auf die Seite legen (79 %), nutzen es besonders gern. So finanzierte jeder Zweite von ihnen den Kauf von Geschenken mit dem Weihnachtsgeld. Unter den Nicht-Sparern ist es lediglich jeder Dritte (37 %).

Geschenk-Favoriten

Wenn Geld in Geschenke investiert wird, greifen die Deutschen laut Sparstudie von RaboDirect am liebsten zu Gutscheinen. Auch Bücher (52 %) und Eintrittskarten bzw. Tickets (44 %) landen häufig auf dem Gabentisch. Und für jeweils ein Drittel der Befragten gehören Spielzeug bzw. Spiele (37 %), Leckereien (36 %), Bargeld (33 %) und Selbstgemachtes (32 %) zu den bevorzugten Präsenten, um anderen eine Freude zu machen. Weniger im Fokus stehen Musik (25 %), Technik (24 %), Kleidung (23 %), Schmuck (21 %), Kosmetikartikel (18 %), Filme (18 %) und Dekorationsartikel bzw. Wohnaccessoires (16 %).

Allgemeines Sparverhalten

Wie die Studie ebenfalls zeigt, sparen 17 % Prozent der Befragten eine Summe zwischen 50 und 100 Euro im Monat und 20% der Befragten 100-200 Euro. Fast jeder Dritte (29 %) spart sogar mehr als 200 Euro monatlich. 18 Prozent sparen in der Regel kein Geld.

Unabhängig davon, wie viel gespart wird, liegen die geplanten Pro-Kopf-Ausgaben für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr laut einer Befragung der FOM Hochschule für Ökonomie und Management bei durchschnittlich 458,90 Euro.

Quelle: RaboDirect Deutschland (ots)

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