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Sparkassen-Präsident will Negativzinsen verhindern

Archivmeldung vom 22.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Georg Fahrenschon Bild: georg-fahrenschon.de
Georg Fahrenschon Bild: georg-fahrenschon.de

Die Sparkassen in Deutschland wollen die Negativzinsen für ihre Kunden so gut es geht verhindern. Der "Bild" sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon: "Wir werden alles dafür tun, negative Zinsen für die Spareinlagen unserer Kunden zu vermeiden."

Fahrenschon forderte zugleich die EZB zu einer Trendwende in der Zinspolitik auf. "Wir alle bekommen jetzt die negativen Auswirkungen der Niedrigstzinspolitik der Europäischen Zentralbank zu spüren. Umgekehrt treten die erhofften positiven Wirkungen dieser Politik nicht ein. Aus unserer Sicht kann es so nicht weitergehen", sagte der DSGV-Präsident der "Bild". "Die EZB muss umsteuern und die europäische Politik muss ihre Hausaufgaben machen." Er verteidigte jüngste Kündigungsangebote von LBS Bausparkassen an Kunden. "Wenn ein Bausparer gar kein Baudarlehen anstrebt, sondern einen zugeteilten Bausparvertrag als Anlageform nutzt, ist eine Kündigung vertretbar", sagte Fahrenschon. "Jeder Kunde von Sparkassen und Bausparkassen sollte wissen: Das wird nur gemacht, wenn es gar nicht anders geht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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