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Union Investment lehnt Blitzhandel an der Börse ab

Archivmeldung vom 18.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frankfurter Börse: Innenansicht mit Blick auf die DAX-Kurstafel
Frankfurter Börse: Innenansicht mit Blick auf die DAX-Kurstafel

Foto: Dontworry
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Fondsgesellschaft der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken Union Investment lehnt nach einem Bericht der F.A.Z. den Hochfrequenzhandel an den Finanzmärkten ab. "Wir stehen dem Hochfrequenzhandel kritisch gegenüber", sagte demnach Eicke Reneerkens, Leiter des Derivatehandels bei der Union Investment. Die Union Investment betreibe auch nicht derartige Geschäfte.

"Der Hochfrequenzhandel sorgt nur scheinbar für mehr Liquidität, denn die meisten dieser Geschäfte werden nach wenigen Millisekunden ohnehin wieder storniert."

Die sogenannten Flash Crashs in den Vereinigten Staaten hätten gezeigt, was passieren könne, wenn beim Hochfrequenzhandel Systeme außer Kontrolle geraten. "Der Hochfrequenzhandel wirkt als Trendverstärker", beklagt Reneerkens. Die meisten Orders würden nach wenigen Millisekunden ohnehin wieder storniert: "Wenn Investoren zum Beispiel ernstliches Kaufinteresse an einer Aktie haben, springen Hochfrequenzhändler auf und treiben die Preise hoch."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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