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Bundesagentur für Arbeit fordert 3000 zusätzliche Stellen

Archivmeldung vom 13.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit

Die bisherigen finanziellen und personellen Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit reichen nicht aus zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen sieht die BA für ihre Agenturen für Arbeit sowie für die Jobcenter einen zusätzlichen Bedarf von bundesweit 3000 Beschäftigten. Dies teilte ein Sprecher der Behörde am Dienstag dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Mittwochausgaben) mit.

Offen ist bisher, in welchem Zeitraum die neuen Stellen für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt geschaffen werden sollen und wie das Personal rekrutiert werden soll. Brigitte Pothmer, Arbeitsmarktexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, spricht von einem "Nadelöhr der Flüchtlingsintegration" und regt eine Umverteilung der Arbeit in den Jobcentern an: "Jeder weiß, dass qualifiziertes Personal in dieser Größenordnung nicht auf den Bäumen wächst und über Nacht rekrutiert werden kann. Umso wichtiger wäre es, dass sich die vorhandenen Beschäftigten auf die zentralen Aufgaben konzentrieren können", sagte Pothmer dem RND. Ihr Konzept sieht die Abschaffung der strengen Sondersanktionsregelung für unter 25-Jährige vor - eine, so Pothmer, "unsinnige und aberwitzig bürokratische Regelung", die zurzeit unnötig viele Arbeitsvermittler von Wichtigerem abhalte.

Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland (ots)

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