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BGA zum BIP 2018: Schwieriges Umfeld zehrt an wirtschaftlicher Dynamik

Archivmeldung vom 15.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Autos: BIP in Q3 um 0,3 Prozentpunkte gedämpft.
Autos: BIP in Q3 um 0,3 Prozentpunkte gedämpft.

Bild: pixabay, Bilderandi

"Das Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2018 sendet die klare Botschaft: Die rosigen Wachstumszeiten der vergangenen zehn Jahre laufen aus. Das Umfeld wird rauer und verlangt den Unternehmen erhebliche Anstrengungen ab, um ihre Wettbewerbsposition zu halten. Es wäre daher ein wichtiges Signal, dass sich die Politik wieder stärker um die wirtschaftliche Entwicklung und Standortfragen kümmert."

Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Vorstellung der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2018. Demnach ist das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr 2018 nur noch um 1,5 Prozent gestiegen, nach 2,2 Prozent im Jahr 2017.

"Der Konsumsektor ist erfreulicherweise eine tragende Säule. Fundament der hohen Beschäftigung sind jedoch technologischer Vorsprung, Innovationen und Investitionen in die Zukunft. Hier muss mehr und schneller gehandelt werden, damit wir auch weiter 45 Millionen Beschäftigten eine berufliche Zukunft sichern können. Wir brauchen schnelle und leistungsfähige Netze nicht nur in der IT, sondern auch im Verkehrswesen - und wir brauchen ebenso investitionsfördernde Signale bei Steuern und eine klare Kostenbegrenzung bei den sozialen Sicherungssystemen", so Bingmann abschließend.

Quelle: BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (ots)

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