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Thomas-Cook-Pleite: Für Entschädigungen fehlen 400 Millionen Euro

Archivmeldung vom 28.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Thomas Cook Insolvenz (Symbolbild)
Thomas Cook Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Nach der Insolvenz des Reise-Veranstalters Thomas Cook bekommen Hunderttausende Kunden trotz eines so genannten Reisesicherungsscheins nur einen Bruchteil ihres Geldes wieder. Laut eines Berichtes der "Bild am Sonntag" hatte die deutsche Thomas Cook zum Zeitpunkt der Insolvenz Ende September 660.000 Buchungen im Gesamtwert von 500 Millionen Euro.

Thomas-Cook-Versicherer Zurich muss jedoch nur einen Schaden von maximal 110 Millionen Euro zahlen. Damit fehlen rund 400 Millionen Euro, um alle Thomas-Cook-Urlauber zu entschädigen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband will daher, dass nun der Staat für die fehlende Urlauber-Entschädigung einspringt. In einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz fordern die Verbraucherschützer laut der Zeitung, Scholz solle "entsprechende Finanzmittel im Haushalt zurückstellen und somit für eine vollständige Entschädigung der Thomas-Cook-Kunden sorgen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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