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Erzeugerpreise März 2019: +2,4 % gegenüber März 2018

Archivmeldung vom 18.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2019 um 2,4 % höher als im März 2018. Im Februar 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +2,6 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,1 %.

Die Preisentwicklung bei Energie wirkte sich auch im März 2019 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energieprodukte waren um 6,6 % teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Februar 2019 sanken diese Preise jedoch um 0,9 %.

Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,2 % höher als im März 2018. Gegenüber Februar 2019 stiegen sie um 0,1 %. Investitionsgüter und Gebrauchsgüter waren im März 2019 jeweils um 1,6 % teurer als im März 2018 (beide +0,1 % gegenüber Februar 2019).

Vorleistungsgüter waren im März 2019 um 1,1 % teurer als im März 2018. Gegenüber dem Vormonat Februar 2019 stiegen die Preise um 0,2 %. Einen besonders hohen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wies Getreidemehl mit einem Plus von 10,6 % auf, jedoch fielen die Preise gegenüber dem Vormonat um 0,9 %. Futtermittel für Nutztiere kosteten 5,2 % mehr als ein Jahr zuvor, die Preise für Metalle lagen um 0,4 % über denen des Vorjahresmonats. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem Blei, Zink, Zinn und Halbzeug daraus (-7,6 %), Sekundärrohstoffe (-7,0 %) sowie elektronische Bauelemente und Leiterplatten (-3,1 %).

Verbrauchsgüter waren im März 2019 um 0,4 % teurer als im März 2018. Gegenüber dem Vormonat Februar 2019 blieben diese Preise unverändert. Nahrungsmittel waren 0,1 % billiger als im März 2018. Verarbeitete Kartoffeln kosteten 15,6 % mehr als ein Jahr zuvor, Backwaren 3,3 % mehr. Billiger war insbesondere Zucker (-16,0 %). Butter kostete 11,1 % weniger als im März 2018, allein gegenüber Februar 2019 fielen diese Preise um 5,9 %. Kaffee war um 3,3 % billiger als ein Jahr zuvor.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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