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Heizkosten weiterhin auf Rekordniveau

Archivmeldung vom 27.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de
Bild: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de

Viele Mieter und Wohnungsbesitzer haben in den beiden vergangenen Jahren für Heizkosten so viel Geld wie nie zuvor ausgegeben. Zu dem Ergebnis kommt eine Untersuchung im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen, die der Frankfurter Allgemeine Zeitung vorliegt. Demnach ist die einseitig auf die fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle ausgerichtete Versorgung dafür verantwortlich, "dass 2012 und 2013 zu den teuersten Heizjahren der Geschichte wurden".

Grund dafür seien vor allem hohe Kosten für Öl und Gas, die sich für Mieter in teils hohen Nachzahlungen niedergeschlagen hätten. Nachdem die Heizkosten 2012 bundesweit um 9 Prozent zugelegt hätten, seien die Kosten für das Heizen einer 80 Quadratmeter großen Wohnung allein dieses Jahr zwischen 150 und 175 Euro gestiegen. Bärbel Höhn (Grüne), die neue Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses, warnte vor enormen wirtschaftlichen Risiken der Abhängigkeit von Erdöl, Gas und Kohle. Sie rief die Autohersteller auf, "endlich sparsamere PKW bauen". Ihre Fraktionskollegin Julia Verlinden sagte, schlecht isolierte Gebäude und alte Heizungen verschwendeten immer noch zu viel Energie und Geld. "Leider haben Union und FDP bei dieser wichtigen Zukunftsaufgabe in der Vergangenheit versagt und der Koalitionsvertrag von Union und SPD bleibt diesbezüglich viel zu vage", kritisierte Verlinden.

Auch die Energiewirtschaft hält Union und SPD ein zu geringes Engagement bei der Förderung der Gebäudesanierung und damit für den Klimaschutz vor. Die Vorsitzende des Branchenverbands BDEW, Hildegard Müller, verlangte in der F.A.Z. Steuererleichterungen für das Dämmen von Gebäuden: "Es kann doch nicht sein, dass der Staat nicht in der Lage ist, vergleichsweise bescheidene 1,5 Milliarden Euro aufzubringen, die Stromverbraucher aber nächstes Jahr mit annähernd 24 Milliarden Euro für die Kohlendioxid-Vermeidung durch Ökostromförderung zur Kasse gebeten werden", sagte sie. Das sei um so bedauerlicher, weil mit moderner Dämmung und Haustechnik wie zum Beispiel Erdgasheizungen inzwischen mehr CO2 eingespart werden könne als in der Stromerzeugung. Diese Verweigerungshaltung von Bund und Ländern sei auch unverständlich, weil jeder Euro staatlicher Förderung acht Euro an privaten Investitionen auslöse. "Das können und werden wir der Politik nicht durchgehen lassen", sagte Müller der F.A.Z.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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