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Amazon weist Vorwürfe von Lohndrückerei zurück

Archivmeldung vom 10.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Amazon Versandzentrum in Leipzig
Amazon Versandzentrum in Leipzig

Foto: Medien-gbr
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Versandhändler Amazon weist Vorwürfe zurück, Beschäftigten Billiglöhne zu bezahlen. Der "Bild-Zeitung" sagte der Deutschland-Chef des Unternehmens, Ralf Kleber: "Wir zahlen gutes Geld. Bei uns verdient jeder Mitarbeiter mindestens 9,55 Euro pro Stunde." Auch der Vorwurf, das Unternehmen beschäftige vorwiegend Leiharbeiter, sei falsch. "9000 Mitarbeiter haben unbefristete Verträge. Gerade an älteren Standorten wie in Bad Hersfeld sind 80 Prozent der Mitarbeiter unbefristet bei uns beschäftigt", sagte Kleber.

Mit seiner Äußerung reagiert Kleber auf Aussagen des Journalisten Günter Wallraff. Der hatte am Sonntagabend in der ATD-Talkshow "Günther Jauch" dem Versandhändler Lohndrückerei unterstellt.

Im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi lehnt Kleber Gespräche kategorisch ab: "Für mich gibt es keinen Grund dafür. Verdi fordert einen Einzelhandels-Tarif, das ist Augenwischerei. In unseren Logistikzentren machen wir Logistik - wir beraten keine Kunden, sondern packen Pakete."

Verdi versucht seit Wochen, den Versandhändler mit Warnstreiks in den Verteilzentren Bad Hersfeld und Leipzig an den Verhandlungstisch zu bringen. Bislang haben die Ausstände nach Angaben von Amazon keinen Einfluss auf Auslieferungen gehabt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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