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Bruttoverdienste im Pflegebereich erstmals über Gesamtwirtschaft

Archivmeldung vom 11.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Lohntüte / Bezahlung / Geldscheine (Symbolbild)
Lohntüte / Bezahlung / Geldscheine (Symbolbild)

Bild: RainerSturm / pixelio.de

Fachkräfte in der Pflege haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr erstmals mehr Bruttolohn bekommen als Beschäftigte mit vergleichbarer Qualifikation in der Gesamtwirtschaft.

Gesundheits- und Krankenpfleger bekamen 2020 im Durchschnitt 3.578 Euro brutto im Monat, Fachkräfte in Pflegeheimen 3.363 Euro und die in Altenheimen, darunter Altenpfleger, 3.291 Euro. Beschäftigte mit vergleichbarer Qualifikation in Produzierendem Gewerbe und Dienstleistungen bekamen durchschnittlich 3.286 Euro im Monat.

Allerdings sei die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung 2020 stark durch den vermehrten Einsatz von Kurzarbeit im Zuge der Coronakrise beeinflusst gewesen. In den Vorjahren hatten die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste von Fachkräften in Pflegeheimen (2019: 3.203 Euro) und Altenheimen (2019: 3.116 Euro) stets unter denen in der Gesamtwirtschaft (2019: 3.327 Euro) gelegen. Allein die Fachkräfte in Krankenhäusern hatten jeden Monat durchschnittlich mehr auf dem Gehaltszettel als jene in der Gesamtwirtschaft (2019: 3.502). Für angelernte oder ungelernte Pflegekräfte fallen die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste deutlich geringer aus, so die Statistiker. 1,41 Millionen Menschen waren 2019 in Deutschland mit der Pflege, Betreuung oder Unterstützung Pflegebedürftiger beschäftigt. Gut zwei Fünftel von ihnen arbeiteten in Pflegeheimen (593.000), etwa ein Viertel in ambulanten Pflegediensten (361.000) sowie gut ein Drittel im Pflegedienst in Krankenhäusern (458.000).

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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