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Koalition soll Bahnprivatisierung begraben

Archivmeldung vom 13.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der DB-Junkie braucht offenbar eine neue Milliardenspritze - schnell und egal wie", kritisierte Klaus Ihlau vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, einem der 15 Träger des Bündnisses "Bahn für Alle", die aktuellen Vorschläge zur Bahnprivatisierung.

Anders sei nicht zu erklären, dass nun hektisch die verschiedensten Erlösmodelle auf den Tisch gepackt werden - von der Teil- Teil- Privatisierung durch den Verkauf von Schenker-Anteilen über neue Unternehmensstrukturen bis zu einem Zuschuss aus der Bundeskasse oder der Lkw-Maut. "Um strategische Entwicklung des Unternehmens geht es dabei überhaupt nicht - nur um schnelles Geld", stellte Ihlau fest.

Diese Hektik sei nur durch einen akuten Finanzbedarf der DB AG zu erklären. "Damit löst sich der Mythos auf, Bahn in privater Form sei wirtschaftlicher. Wenn die DB AG Finanzierungslücken in Milliardenhöhe hat, hat das Management schlecht gearbeitet", sagte Ihlau. "Die Regierung sollte die Konsequenzen ziehen: Den Vorstand austauschen, die Bahn auf einen verkehrspolitisch sinnvollen Kurs steuern und alle Privatisierungspläne begraben."

Die in Medien publizierte Drohung von Vorständen und Aufsichtsräten, ohne Privatisierung zurückzutreten, weise in die richtige Richtung, sagte Ihlau: "In den Vorstand gehören Eisenbahnfachleute und in den Aufsichtsrat gehören Vertreter von Fahrgastverbänden und Umweltschutzorganisationen, nicht von Konkurrenzunternehmen und Großkunden." Die SPD solle zu ihrem Parteitagsbeschluss für den integrierten DB-Konzern stehen. "Konsequent weiter gedacht sollte die SPD für das Modell einer besseren Bahn in öffentlicher Hand werben."

Quelle: Pressemitteilung Bündnisses "Bahn für Alle"


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