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Stuttgart 21: Bahn erstattet wegen Käfer-Manipulation Anzeige

Archivmeldung vom 19.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Stuttgart21: Dies war einmal ein blühender Park mit sehr alten Bäumen... (2017)
Stuttgart21: Dies war einmal ein blühender Park mit sehr alten Bäumen... (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Bahn will wegen mutmaßlicher Manipulation an Bäumen im Zuge des umstrittenen Bahnprojektes Stuttgart 21 Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Das teilte der Konzern am Montag mit. Während Fällarbeiten waren vorige Woche an zwei Bäumen Käferkotpillen gefunden worden - für die ökologische Bauüberwachung ein Hinweis auf eine mögliche Besiedlung durch den besonders streng geschützten Juchtenkäfer.

Laut eines Gutachters gelangten der Kot und die Überreste der Käfer aber nicht auf natürlichem Wege dorthin. So sei keine Besiedlung der Bäume durch Juchtenkäfer festzustellen gewesen. Im Protokoll des Gutachters heißt es dazu: "Die Vielzahl dieser Chitinreste und das Arteninventar lassen hier keine Zweifel an einer gezielten Manipulation." 2014 hatte der Juchtenkäfer ein langwieriges Planänderungsverfahren verursacht, nachdem im Bereich des künftigen Tunnels Bad Cannstatt bei sechs Bäumen eine Juchtenkäferbesiedlung nicht ausgeschlossen werden konnte. Um die Bäume fällen zu dürfen und damit das Baufeld für das künftige Tunnelportal frei machen zu können, bedurfte es der Zustimmung der EU-Kommission.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de
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