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Beate Uhse steht nach Insolvenz nun zum Verkauf

Archivmeldung vom 20.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Beate Uhse-Sexshop in Hamburg
Beate Uhse-Sexshop in Hamburg

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ob Beate Uhse nun vom Internethandel und von Porno-Plattformen überrannt wurde oder zu altmodisch geblieben ist und keine neuen Kunden gewonnen hat – der Erotik-Händler war für viele ein heller Stern am Sexhimmel. Nach seiner Insolvenz bemühte man sich um eine Sanierung. Doch diese schlug fehl und nun steht die Erotikgröße zum Verkauf, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Beate Uhse durfte nicht einfach so untergehen. Das dachte sich wohl ein Investor, der einen Sanierungsversuch unternahm, um den Kult-Erotik-Händler zu retten. Dieser wollte nicht so recht klappen und nun steht Beate Uhse zum Verkauf. „Aufgrund verschiedener Nachfragen betreffend die Fortführung der Shops in Deutschland habe ich mich dazu entschlossen, die geeigneten Nachfolger bzw. Erwerber über einen geordneten Auswahlprozess zu ermitteln“, das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Sven-Holger Undritz am Freitag in Hamburg mit.

Nachdem die Gehälter an die noch 70 Angestellten nicht mehr regelmäßig gezahlt wurden, hatten die Muttergesellschaft be you GmbH imd sowie drei Tochterunternehmen vor zehn Tagen beim Amtsgericht Flensburg einen Insolvenzantrag gestellt. Das Internetgeschäft befindet sich bereits in den Händen der niederländischen Gruppe EDC. Das Filialnetz soll derzeit noch etwa 20 Shops umfassen.

Vor zwei Jahren wurde Beate Uhse nach einer ersten Insolvenz vom Investor Robus Capital Management übernommen. Dieser konnte das rückläufige Geschäft allerdings auch nicht wieder stabilisieren. Aktuelle Umsatz- oder Gewinnzahlen wurden bislang nicht vorgelegt."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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