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Kartellamt will Lufthansa-Preise schärfer prüfen

Archivmeldung vom 13.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Lufthansa Ticket (Symbolbild)
Lufthansa Ticket (Symbolbild)

Bild: Twitter Screenshot "Compensation"

Das Bundeskartellamt will die Entwicklung der Ticketpreise bei Lufthansa und Eurowings nach dem Air-Berlin-Aus schärfer prüfen, wie Kartellamts-Präsident Andreas Mundt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" sagte. "Zu starke Erhöhungen auf breiter Front könnten ein Hinweis auf den Missbrauch einer monopolähnlichen Marktmacht sein." Darum würde man nun genaue Informationen über die Preise und ihre Systematik anfordern, um dann zu entscheiden, ob es ein Missbrauchsverfahren gibt.

Nicht entlasten würde Lufthansa und Eurowings dabei, wenn Computer deutlich höhere Preise festgelegt haben: "Allein die Tatsache, dass ein Algorithmus die Buchungsvorgänge steuert, nimmt selbstverständlich noch nicht das Unternehmen aus der Verantwortung. Alle Reservierungssysteme folgen Vorgaben der dahinter stehenden Unternehmen. Darum können quasi automatische Preiserhöhungen durch entsprechende Software für uns genauso problematisch sein wie wenn ein Manager persönlich höhere Preise anordnet."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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