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Unmut in Bau- und Immobilienbranche wächst

Archivmeldung vom 30.11.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bauarbeiter / Baustelle (Symbolbild)
Bauarbeiter / Baustelle (Symbolbild)

Bild: AfD Deutschland

In der Bau- und Immobilienwirtschaft wächst der Unmut darüber, dass der Bau von bezahlbarem Wohnraum in Deutschland stagniert. Noch in dieser Woche solle seitens verschiedener Verbände ein "deutliches Signal" an die Bundesregierung gesendet werden, berichten die Sender RTL und ntv unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Personen.

Demnach soll es unter anderem einen Zwölf-Punkte-Plan geben, in dem Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum Handeln aufgerufen werden und gefordert wird, den Wohnungsbau in Deutschland zur Chefsache zu machen. Darin wird unter anderem auch gefordert, gezielter auf serielles Bauen zu setzen.

Skeptisch zur Gesamtlage äußerte sich Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. "Wir sind in Deutschland nicht mehr in der Lage, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", sagte er den Sendern. Gedaschko fügte hinzu, dass man in diesem Jahr (2022) lediglich mit dem Bau von ca. 250.000 neuen Wohnungen rechne - 2023 seien es dann schätzungsweise nur noch 200.000. Weiter sagte der GdW-Präsident: "Im Jahr 2024 - wenn nichts Bedeutendes passiert - wird das noch weniger sein. Wir entfernen uns also immer weiter von der Zahl 400.000. Die Voraussetzungen sind dramatisch schlecht und mit Ansage bricht jetzt der Wohnungsbau ein."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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