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Neuer BCG-Chef fordert engeren Schulterschluss von Politik und Wirtschaft

Archivmeldung vom 20.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Boston Consulting Group
Boston Consulting Group

Der neue Deutschlandchef der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG), Carsten Kratz, fordert einen engeren Schulterschluss von Politik und Wirtschaft im Ausland. Die deutsche Regierung müsse bei Verhandlungen mit anderen Ländern mehr ein Gesamtpaket aus Politik und Unternehmen einbringen, sagte Kratz dem "Handelsblatt".

Dies sei wichtig, damit deutsche Firmen in Ländern wie China erfolgreich blieben. Denn dort würden neue Großkonzerne als Wettbewerber sozusagen zentralistisch beschlossen und politisch gefördert. "Darauf müssen deutsche Unternehmen jetzt reagieren – und auch die hiesige Politik", sagte Kratz. BCG ist nach McKinsey die zweitgrößte Managementberatung in Deutschland. Sie machte 2011 mit etwa 980 Beratern einen Jahresumsatz von rund 490 Millionen Euro.

Insgesamt hält Kratz die deutsche Wirtschaft für "gut gerüstet". Deutsche Unternehmen hätten in den vergangenen vier bis fünf Jahren ihre Kostenstruktur sehr flexibel gemacht, etwa durch Arbeitszeitkonten oder Kurzarbeit. "Kostensenkung ist längst ein Dauerzustand, unabhängig von der Konjunktur. Denn wir brauchen den jährlichen Produktivitätsfortschritt, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen", sagt Kratz.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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