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IG Metall fordert neues Kurzarbeitergeld

Archivmeldung vom 16.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jörg Hofmann Bild: Pressestelle IG Metall, on Flickr CC BY-SA 2.0
Jörg Hofmann Bild: Pressestelle IG Metall, on Flickr CC BY-SA 2.0

Um den Übergang vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb für die Beschäftigten abzufedern, fordert die IG Metall eine neue Form des Kurzarbeitergeldes. Es soll betroffenen Betrieben während ihrer Umbruch-Phase helfen. "Ein Transformations-Kurzarbeitergeld könnte es Betrieben ermöglichen, bei Strukturumbrüchen ihre Mitarbeiter umzuschulen, ohne dass sie arbeitslos werden", sagte Gewerkschafts-Chef Jörg Hofmann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Mit dieser Forderung will die IG Metall auf die Bundesregierung zugehen. Bereits während der großen Finanz- und Wirtschaftskrise vor zehn Jahren hatte eine Ausweitung der Kurzarbeit auf Betreiben der IG Metall Massenentlassungen verhindert.

Hofmann erwartet den Wegfall von 150.000 Stellen allein durch den Umstieg auf E-Mobilität. Regionen mit vielen Zulieferer-Betrieben seien besonders betroffen, für sie fordert der IG-Metall-Vorsitzende Hilfen, wie sie etwa auch die Braunkohlereviere für den vorzeitigen Kohleausstieg erhalten. "Auch hier wird es nicht ohne staatliche Unterstützung der betroffenen Regionen gehen", sagte der IG-Metall-Vorsitzende mit Blick auf die Auto- und Zulieferer-Industrie.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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