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Statkraft prüft Demontage eines Gaskraftwerks bei Köln

Archivmeldung vom 20.02.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
GuD-Kraftwerk von Statkraft mit zwei Gasturbinen im Chemiepark Knapsack.
GuD-Kraftwerk von Statkraft mit zwei Gasturbinen im Chemiepark Knapsack.

Foto: InfraServ Knapsack
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der norwegische Statkraft-Konzern erwägt, ein modernes Gaskraftwerk in Hürth bei Köln zu demontieren und anderswo in der Welt wieder aufzubauen. "Das ist eine Option, die wir prüfen", sagte eine Sprecherin des Betreibers Statkraft Markets dem "Handelsblatt". Ebenso käme in Betracht, die Anlage "einzumotten" – oder aber noch eine Weile durchzuhalten.

Hintergrund ist die dramatisch gesunkene Auslastung. Statkraft betreibt in Hürth-Knapsack zwei Gaskraftwerke. Das eine der beiden läuft seit 2009, das andere erst seit Mai 2013. Die ältere der beiden Anlagen lief 2009 nach Unternehmensangaben noch mit voller Last. Im vergangenen Jahr erreichte das Kraftwerk nur noch 110 Volllaststunden.

Beide Anlagen liegen laut Statkraft "weit von der Wirtschaftlichkeit entfernt". Hauptursache für die gesunkene Auslastung ist der Siegeszug der erneuerbaren Energien. Wind- und Sonnenstrom fluten immer häufiger die Strombörsen und lassen die Preise sinken. Der Betrieb moderner Gaskraftwerke lohnt sich kaum mehr, weil ihre Brennstoffkosten relativ hoch liegen und viele der Anlagen auch noch nicht abgeschrieben sind. Man sehe im Moment in Deutschland "keine Rolle für effiziente und klimafreundliche Gaskraftwerke", heißt es bei Statkraft.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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