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Verarbeitendes Gewerbe im März 2021: Auftragseingang +3,0 % zum Vormonat

Archivmeldung vom 06.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2021 saison- und kalenderbereinigt 3,0 % höher als im Februar 2021. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergibt sich ein Anstieg um 1,6 %.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im März 2021 saison- und kalenderbereinigt um 9,1 % höher.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge aus dem Inland im März 2021 um 4,9 %, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 1,6 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,7 % zu, die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 2,2 %.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im März 2021 um 2,8 % über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg um 2,5 %. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 8,5 %. Für Februar 2021 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg um 1,4 % gegenüber Januar 2021 (vorläufiger Wert: +1,2 %).

Umsatz: +2,0 % zum Vormonat

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im März 2021 saison- und kalenderbereinigt 2,0 % höher als im Februar 2021. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im März 2021 saison- und kalenderbereinigt 3,4 % niedriger. Für Februar 2021 ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,8 % gegenüber Januar 2021 (vorläufiger Wert: -1,9 %).

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)


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