Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Aldi spricht mit Wirecard

Aldi spricht mit Wirecard

Archivmeldung vom 22.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo von Aldi Süd
Logo von Aldi Süd

Der Lebensmitteldiscounter Aldi beobachtet den Wirecard-Skandal offenbar aufmerksam. "Aktuell stehen wir mit dem Unternehmen in Verbindung, um den Sachverhalt zu klären", sagte eine Sprecherin von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr am Montagnachmittag der dts Nachrichtenagentur. "Spekulationen" würden jedoch nicht kommentiert. Deutlich zurückhaltender zeigte sich Aldi Nord.

"Zu Dienstleistern möchten wir uns grundsätzlich nicht äußern", sagte eine Sprecherin in Essen der dts Nachrichtenagentur. Die Unternehmensgruppen Aldi Nord und Aldi Süd hatten letztes Jahr mit Wirecard vereinbart, durch die Aschheimer sämtliche Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten in allen Aldi-Filialen abwickeln zu lassen. "Mit Wirecard haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, um unseren Kunden einen reibungslosen Zahlungsvorgang zu ermöglichen", hatte ein hochrangiger Aldi-Manager im Juli erklärt.

Wirecard ist seit letztem Donnerstag unter Druck, nachdem die Bilanzvorlage zum wiederholten Male kurzfristig abgesagt wurde. Mittlerweile geht der zum Teil neubesetzte Vorstand davon aus, dass bisher ausgewiesene Bankguthaben in Höhe von 1,9 Milliarden Euro "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht bestehen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
ExtremNews kommentiert - Folge 8
ExtremNews kommentiert - Folge 8
Symbolbild
Sichtlich versteckt
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte noppe in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige