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10.000 Jobs bei der Bahn bedroht

Archivmeldung vom 18.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG am Potsdamer Platz in Berlin. Bild: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG am Potsdamer Platz in Berlin. Bild: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Nach Berechnungen der Eisenbahngewerkschaft EVG sind bei der Deutschen Bahn wegen der Coronakrise mehr als 10.000 Jobs gefährdet. "Es droht ein dramatischer Stellenabbau", sagte der amtierende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel der "Bild am Sonntag".

Hommel weiter: "Die Deutsche Bahn AG will im Gegenzug für staatliche Hilfen etwa fünf Milliarden Euro, davon etwa 2,25 Milliarden beim Personal, einsparen. Die Umsetzung dieser Vereinbarung zwischen dem Konzern und der Bundesregierung heißt im Klartext: Abbau von weit über 10.000 Stellen bei der Deutschen Bahn im gesamten Bundesgebiet."

Aktuell arbeiten in Deutschland etwa 213.000 Mitarbeiter für den Konzern. Hommel befürchtet "eine knallharte Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten mit einer Halbierung der Ausbildungsplätze und einem Stopp der dringend benötigten Neueinstellungen". Die drohenden Personaleinsparungen setzten die "notwendige Verkehrswende in Deutschland aufs Spiel". Bundesregierung, Konzernleitung, Mitarbeitervertretung und Gewerkschaften müssten, so Hommel, in einem "Bündnis für Beschäftigung und Mobilität" Regelungen für sichere Arbeitsplätze treffen. Der Gewerkschafts-Chef betonte, die Bahn-Mitarbeiter hätten in der Coronakrise schließlich "jeden Tag ihre Gesundheit aufs Spi el gesetzt", um den Zugverkehr aufrechtzuerhalten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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