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Wirecard-Chef will noch viele Jahre im Amt bleiben

Archivmeldung vom 14.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorstandschef des Bezahldienstleisters Wirecard, Markus Braun, würde seinen Ende 2020 auslaufenden Vertrag gerne verlängern. "Ich mache den Job jetzt seit knapp 20 Jahren und kann mir vorstellen, ihn auch noch viele weitere Jahre auszuüben", sagte der Manager und Anteilseigner des jüngsten DAX-Konzerns dem "Handelsblatt".

Braun steht seit dem Jahr 2002 als Vorstandschef an der Spitze des in Aschheim bei München sitzenden Zahlungsdienstleisters und ist damit der am längsten amtierende CEO eines DAX-Unternehmens. Der Wirecard-Aufsichtsrat hatte seinen Vertrag erst im vergangenen Jahr bis Ende 2020 verlängert. Wirecard war im September in den Deutschen Aktienindex aufgestiegen und hatte damit die Commerzbank im DAX abgelöst. Der damit einhergehende größere mediale Fokus auf seine Person behagt Braun nach eigenen Worten nicht.

"Die Öffentlichkeitsarbeit gehört zu meinen Aufgaben dazu, ich persönlich ziehe es aber vor, nicht im Rampenlicht zu stehen" , so Braun. Dass der Aufstieg in den DAX dem Zahlungsdienstleister bislang kein Glück an der Börse beschert hat, ficht den Topmanager nicht an. "Kurzfristige Kursentwicklungen kommentieren wir nie. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch in den nächsten zehn bis 15 Jahren einen schwungvollen Kursanstieg sehen werden", sagte Braun. Der Aktienkurs von Wirecard war seit dem Eintritt in den DAX im September um fast 30 Prozent auf aktuell gut 137 Euro eingebrochen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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