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BMW-Betriebsratschef verlangt Strategie-Änderung

Archivmeldung vom 21.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch fordert den raschen Einstieg des Münchener Autokonzerns in die Batteriezellen-Produktion. Die Batterie sei das Herzstück des Autos der Zukunft, sagte Schoch dem "Manager Magazin". "Wer dieses Herzstück nicht selbst beherrscht und baut, wird nicht konkurrenzfähig bleiben."

Der BMW-Vorstand lehnt die Produktion von Batteriezellen bislang ab. Zuletzt hatte das Unternehmen einen Liefervertrag mit dem chinesischen Zellhersteller CATL geschlossen, der ein Werk in Thüringen bauen will. "Wir machen uns abhängig", kritisierte Schoch. Als Vorbild nannte Schoch den amerikanischen Elektroautospezialisten Tesla und dessen Chef Elon Musk. "Unsere Vorstände sollten sich endlich intensiver mit diesem Herrn auseinandersetzen, der doch längst bankrott sein sollte." Schoch leitet den BMW-Betriebsrat seit 31 Jahren. Er gilt als eine der wichtigsten Führungspersonen des Konzerns. "Ich brauche hier Menschen, die mit uns in die Zukunft gehen", sagte er dem "Manager Magazin". "Das gilt auch und gerade für den Vorstand."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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