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Verdi schlägt vor, die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr zu unterbrechen

Archivmeldung vom 20.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer in Berlin
ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer in Berlin

Foto: Beek100
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Tarifkonflikt um die Bezahlung der Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr will Verdi auf die Arbeitgeber zugehen. Die Verdi-Bundesfachgruppenleiterin für Busse und Bahnen, Mira Ball sagte gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "nd.DerTag", dass die Bundesverhandlungskommission von Verdi vorgeschlagen hat, in den kommenden zwei Wochen vorerst nicht weiter auf Bundesebene streiken, sondern noch einmal das Gespräch zu suchen und einen Lösungsweg zu erarbeiten.

"Da die kommunalen Arbeitgeberverbände gleichzeitig Verhandlungspartner in den parallel stattfinden Tarifverhandlungen in den Ländern sind, erledigt sich damit nicht der Konflikt, den wir auf Bundesebene lösen wollen. So besteht die Gefahr, dass unsere Forderungen, wenn wir sie nicht bundeseinheitlich für alle gemeinsam regeln, auf die Landesebene herunterfallen. Das wäre außerordentlich konflikthaft für alle Beteiligten", so Ball gegenüber "nd.DerTag".

Ziel sei es, einen bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrag im öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen: "Eigentlich muss man gerade in dieser Zeit der Krise aufeinander zugehen und eine Verständigung und Wertschätzung miteinander verabreden. Denn der Arbeitskampf ist ja nichts, was wir zum Spaß machen, sondern er ist das Ergebnis der unbeweglichen Haltung der Arbeitgeberseite", betonte Ball. "Die Beschäftigten erwarten endlich ein Signal."

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

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