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31.000 Arbeitslose machen Ausbildung bei "Spätstarter-Initiative"

Archivmeldung vom 27.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zieht eine positive Jahresbilanz ihrer Spätstarter-Initiative: 31.000 junge Arbeitslose ohne Berufsabschluss haben 2013 eine Ausbildung begonnen. 500 Millionen Euro haben die Jobcenter dafür ausgegeben. Junge Erwachsene ohne Berufsabschluss kämpften "mit großen Hürden im Arbeitsleben", sagte der zuständige BA-Vorstand Heinrich Alt der "Welt". "Jeder von ihnen hat noch 30 bis 40 Jahre bis zur Rente und verdient eine zweite Chance."

Zu den Top-Ausbildungsberufen gehören Altenpfleger (14 Prozent). Bürofachkräfte (13 Prozent), Lager und Logistik (12 Prozent), Maschinen- und Fahrzeugtechnik (12 Prozent) und Metallbearbeitung mit sechs Prozent. "Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Spätstarter auch durchhalten", sagte BA-Vorstand Alt. Er plädierte für zusätzliche finanzielle Anreize. "Wenn jemand, der eine Arbeitsgelegenheit wahrnimmt und dafür zu recht eine Mehraufwandsentschädigung von 150 Euro im Monat erhält, sollten auch diejenigen, die eine anstrengende Weiterbildung absolvieren, Geld bekommen", erklärte der BA-Vorstand. "Sonst ist für die Menschen ja ein Ein-Euro-Job lukrativer als eine Ausbildung. Diese Schieflage darf nicht sein." 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren haben keinen Beruf erlernt. Die Hälfte von ihnen ist arbeitslos. Wenn sie eingestellt werden, dann als Hilfskräfte, als Minijobber, befristet oder als Zeitarbeiter. Sobald sie nicht mehr gebraucht werden, stehen sie wieder im Jobcenter. "Diesen Drehtüreffekt wollten wir entgegenarbeiten und für stabile Erwerbsbiografien sorgen", sagte Alt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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