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Bundesbank-Vizepräsidentin sieht Risiken durch steigende Zinsen

Archivmeldung vom 13.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Vizepräsidentin der Bundesbank, Claudia Buch, warnt vor Risiken durch steigende Zinsen. "Gerade Banken sind dem Risiko von Zinsänderungen ausgesetzt", sagte Buch dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Bei steigenden Zinsen würden sich die Zinsaufwendungen der Banken zunächst stärker erhöhen als die Zinseinnahmen. Für besonders anfällig hält Buch kleinere Banken.

"Gerade die für den deutschen Markt wichtigen kleineren Banken – die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken – sind auf Grund ihres Geschäftsmodells in diesem Punkt verwundbar", sagte sie. Grundsätzlich sei die Struktur des deutschen Finanzsystems mit vielen kleinen Kreditinstituten wie den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken ein Vorteil. Durch die unterschiedlichen Strukturen und Geschäftsmodelle würden Risiken besser verteilt. Es könne aber zu einer Situation kommen, in der viele Institute makroökonomischen Risiken in ähnlicher Weise ausgesetzt seien. "Wenn diese Risiken eintreten, sind sie daher gemeinsam betroffen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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