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"Ein reiner Elektroantrieb ist nicht immer die beste Lösung"

Archivmeldung vom 17.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/Kia Motors Deutschland GmbH"
Bild: "obs/Kia Motors Deutschland GmbH"

Bei der Vorstellung der jüngsten elektrifizierten Kia-Modelle erläuterte Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost die breit angelegte Antriebsstrategie der Marke. In der Elektromobilität ist Kia seit langem eine treibende Kraft. 2004 präsentierte die Marke eine Studie mit Brennstoffzellenantrieb, 2009 ging in Korea der erste Kia-Hybrid in Serie, 2011 das erste Modell mit batterieelektrischem Antrieb, 2016 kamen Plug-in-Hybride hinzu und 2018 48-Volt-Mildhybride.

Wie praxisorientiert Kia seine Modellpalette elektrifiziert, zeigen auch die reichweitenstarken Elektrofahrzeuge e-Niro und e-Soul (bis zu 455 bzw. 452 km*), die auf äußerst positive Medienresonanz gestoßen sind ("Der Kia e-Niro ist mein Auto des Jahres 2019", Test-Fazit in "Auto Bild", Ausgabe 38/2019). Im europäischen Kia-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim präsentierte der Hersteller jetzt im Rahmen einer Fahrvorstellung seine jüngsten elektrifizierten Modelle: die neuen Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen des Crossovers Niro* sowie die Mildhybrid-Variante des Sportage 1.6 CRDi, durch die nun alle Dieselversionen des Kompakt-SUVs mit der innovativen 48-Volt-Technologie erhältlich sind.

Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, erläuterte bei der Gelegenheit die breit angelegte Antriebsstrategie des Herstellers. Zum einen treibe Kia die E-Mobilität konsequent weiter voran. So steige der Anteil an Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb europaweit im Jahr 2019 voraussichtlich auf rund 13 Prozent der Kia-Neuzulassungen. Zum anderen unternehme die Marke weiterhin große Anstrengungen bei der Optimierung von Benzinern und Dieseln. "Denn noch für lange Zeit wird der überwiegende Teil der Neufahrzeuge in Deutschland mit einem Verbrenner ausgerüstet sein", sagte Cost. Das hänge maßgeblich mit den Rahmenbedingungen zusammen.

"Solange die Ladeinfrastruktur und die Ladefähigkeit der Fahrzeuge noch nicht voll entwickelt sind, und vor allem, solange rund die Hälfte des Stroms in Deutschland aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, ist ein reiner Elektroantrieb nicht immer die beste und sauberste Lösung. Welcher Antrieb optimal ist, hängt - zumindest heute noch - ganz entscheidend von der Nutzungsart ab." Für Pendler, die im Speckgürtel von Großstädten wohnen und ihr Fahrzeug zu Hause aufladen können, sei ein Elektrofahrzeug schon jetzt die richtige Wahl. Wer beruflich mehrere hundert Kilometer am Tag fährt, der sei heute mit einem Diesel, vor allem in Kombination mit Hybrid- oder Mildhybridsystem, besser bedient. Und wer häufiger längere Strecken fahre, aber im städtischen Bereich dennoch sauber unterwegs sein möchte, für den sei ein Plug-in-Hybrid ideal, so Cost.

Für alle drei Nutzungsarten habe Kia schon heute attraktive, wettbewerbsfähige Fahrzeuge zu bieten. "Wir werden bis 2025 rund 25 weitere Modelle und Modellvarianten mit elektrifiziertem Antrieb einführen, darunter unser erstes serienmäßiges Brennstoffzellenfahrzeug", so der Kia-Geschäftsführer. Zudem ist der Hersteller unlängst zusammen mit seiner Konzernschwester Hyundai dem europäischen Schnelllade-Netzwerk Ionity beigetreten. "Ab 2021 werden wir Elektrofahrzeuge mit 800-Volt-Ladesystemen ausstatten, die die maximale Ladeleistung der Ionity-Stationen von 350 Kilowatt voll ausschöpfen können. Die Aufladung der Batterie von 20 auf 80 Prozent dauert dann nur noch sechs bis acht Minuten - also kaum länger als ein Tankstopp", erläuterte Cost.

Quelle: Kia Motors Deutschland GmbH (ots)

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