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Umsatz im Dienstleistungsbereich im 3. Quartal 2017 um 6,5 % höher als im Vorjahr

Archivmeldung vom 13.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen lagen im dritten Quartal 2017 kalender- und saisonbereinigt um 6,5 % höher als im dritten Quartal 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen zur Konjunkturstatistik weiter mitteilt, stieg der bereinigte Umsatzindex gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 0,8 %.

In den ausgewählten Dienstleistungsbereichen der Konjunkturstatistik ist circa jeder fünfte in Deutschland Beschäftigte tätig. Die dazu gehörenden Branchen generieren zusammen etwa 35 % der Bruttowertschöpfung im unternehmerischen - das heißt nichtstaatlichen - Dienstleistungssektor in Deutschland.

In den einzelnen Teilbereichen gab es im dritten Quartal 2017 unterschiedliche Entwicklungen. Bei der Information und Kommunikation sind die bereinigten Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,6 % gestiegen. Innerhalb dieses Bereichs hatten die Informationsdienstleistungen mit + 17,5 % einen besonders hohen Zuwachs. Im Bereich Telekommunikation hingegen stieg der Umsatz nur um 0,8 % gegenüber dem dritten Quartal 2016.

Die Beschäftigtenzahl lag in den ausgewählten Dienstleistungsbereichen im dritten Quartal 2017 saisonbereinigt um 2,9 % höher als im dritten Quartal 2016. Gegenüber dem Vorquartal stieg sie um 0,3 %.

Die ausgewählten Dienstleistungsbereiche umfassen: * Verkehr und Lagerei (zum Beispiel Landverkehr auf Straße und Schiene (einschließlich Transport in Rohrfernleitungen), Schifffahrt, Luftfahrt, Lagerei sowie sonstige Dienstleistungen für den Verkehr (unter anderem Betrieb von Verkehrswegen, Bahnhöfen, Flughäfen sowie Post-, Kurier- und Expressdienste)) * Information und Kommunikation (zum Beispiel Verlagswesen, Herstellung, Verleih und Vertrieb von Filmen und Musik, Kinos, Rundfunkveranstalter, Telekommunikation sowie Informationsdienstleistungen) * Freiberufliche und technische Dienstleistungen (zum Beispiel Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Architektur- und Ingenieurbüros, technische, physikalische und chemische Untersuchung, Unternehmensberatung, Werbung und Marktforschung, Design, Fotografie sowie Dolmetschen) * Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (zum Beispiel Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, Reisebüros und Reiseveranstalter, private Wach- und Sicherheitsdienste, Gebäudereinigung, Detekteien, Call-Center sowie Messe- und Kongressveranstalter).

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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