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Zeitung: Pharmabranche lehnt Deal mit den Kassen ab

Archivmeldung vom 31.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Birgit Fischer, April 2010
Birgit Fischer, April 2010

Foto: Hermesma
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Pharmabranche will sich nicht auf eine Verlängerung des Zwangsrabatts für Arzneimittel einlassen und erteilt der Idee eines Tauschhandels mit den Kassen eine Absage. "Es gibt keinen Deal und Pharma lässt sich auf keinen Kuhhandel ein", sagte Birgit Fischer, die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA), dem "Handelsblatt".

Der Verband tritt damit Spekulationen entgegen, er werde eine Fortsetzung des Zwangsrabatts akzeptieren, wenn die neue Koalition im Gegenzug die letzte Arzneimittelreform teilweise revidiert und auf eine Nutzenbewertung bei etablierten, aber noch patentgeschützten Medikamenten verzichtet. Es gebe weder eine Verbindung noch eine Tauschoption zwischen Zwangsrabatt und Bestandsmarkt, wie es immer wieder von den Kassen suggeriert wird, betonte Fischer.

Die 2010 beschlossene Erhöhung des Zwangsrabatts von sechs auf 16 Prozent läuft Ende 2013 aus. Die Kassen rechnen daher für das kommende Jahr mit Mehrausgaben von 1,5 Milliarden Euro bei Arzneimitteln und drängen auf einer Verlängerung der Rabatte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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