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Energiewende wird nur mit mehr Energieeffizienz ein Erfolg

Archivmeldung vom 30.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

"In Berlin werden derzeit die Weichen für die Energiewende gestellt. Aber nur, wenn jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden, wird die Energiewende ein Erfolg", sagt ZVEI-Vizepräsident Michael Ziesemer. Die Steigerung der Energieeffizienz muss ein zentraler Baustein der Energiewende werden.

Große Potenziale stecken insbesondere in Gebäuden und in der Industrie. "Die notwendigen Technologien sind bereits vorhanden, wir müssen sie auch einsetzen - das gilt sowohl für die öffentliche Hand, die Industrie als auch den Verbraucher", so Ziesemer. Eine große Herausforderung bestehe darin, den volkswirtschaftlich unbestrittenen Nutzen von Energieeffizienzinvestitionen stärker auf Unternehmen zu übertragen und die konkreten Vorteile für die Verbraucher in den Mittelpunkt zu stellen. Das hilft gegen Kostensteigerungen und stärkt dadurch die Akzeptanz der Energiewende.

So müsste beispielsweise die Berücksichtigung von Lebenszykluskosten noch stärker in den Fokus rücken, die Qualität von Energieberatungen sowie die Transparenz und Effizienz bestehender Anreizinstrumente verbessert werden. Innovative Lösungen könnten auch mit Hilfe professioneller Berater und Energiedienstleister (Contractoren) vorangetrieben werden. Dazu müsste beispielsweise die Rolle von Contractoren im EEG und im Mietrecht gestärkt werden.

"Letztlich muss der Stromverbrauch für uns alle transparenter werden, nur dann ergeben sich auch direkte Ansatzpunkte um Energie einzusparen", fährt Ziesemer fort. Die Informationen über den Verbrauch und die Kosten liefert der intelligente Stromzähler, der sogenannte Smart Meter. Der Einsatz von intelligenten Stromzählern wirkt sich zudem auch kostenreduzierend auf den Netzausbau aus. Die gewonnenen Messwerte sind eine wichtige Information für den Netzausbau und die Steuerung der Stromnetze.

"Es reicht nicht nur, einen Hebel zu bewegen, wir brauchen ein Gesamtpaket an Maßnahmen, weil viele Faktoren sich gegenseitig beeinflussen. Wir brauchen eine Energiewende mit mehr Effizienz, Intelligenz und erneuerbaren Energien, die Bezugspunkt für das neue Marktdesign sind", erklärt Ziesemer.

Quelle: ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ots)

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