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NRW-Landesregierung erwägt Transfergesellschaft für Thyssenkrupp

Archivmeldung vom 23.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
ThyssenKrupp Hauptquartier 2013
ThyssenKrupp Hauptquartier 2013

Foto: Tuxyso
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts des bevorstehenden Arbeitsplatzabbaus bei Thyssenkrupp könnte nach Einschätzung der NRW-Landesregierung die Gründung von Transfergesellschaften erforderlich werden.

"Wir gehen davon aus, dass Thyssenkrupp sozialverträgliche Lösungen innerhalb des Konzerns erreicht und sehen die Einrichtung von Transfergesellschaften nur in Einzelfällen als Option, soweit keine bessere Lösung gefunden werden kann", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Zuvor hatte Pinkwart am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag mit Blick auf den radikalen Kurswechsel des Essener Stahl- und Technologiekonzerns erklärt: "Wenn Thyssenkrupp jetzt erfolgreich sein will mit dieser Strategie, müssen wir helfen - an jedem Standort, im Zweifel auch hier und da mit Transfergesellschaften." Nachdem Thyssenkrupp Pläne für eine Stahlfusion und die Zweiteilung des Konzerns begraben hat, steht eine harte Sanierung bevor. In den kommenden drei Jahren sollen 6000 Arbeitsplätze wegfallen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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