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Deutsche Telekom kauft GTS für 546 Millionen

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Telekom-Konzernzentrale in Bonn
Telekom-Konzernzentrale in Bonn

Foto: Qualle
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Deutsche Telekom kauft das besonders in Osteuropa starke Telekommunikationsunternehmen GTS Central Europe für insgesamt 546 Millionen Euro. Das teilte die Telekom am Sonntagabend mit. Mit GTS verbessere der Konzern seine Möglichkeiten, europaweite Telekommunikationsdienste und integrierte Produkte anzubieten, insbesondere in Ländern, in denen die Telekom derzeit nur über begrenzte Festnetz-Infrastruktur verfügt, hieß es in einer Mitteilung.

"Unsere Position bei Geschäftskunden zu stärken, ist ein Schwerpunkt unserer Strategie", begründete Timotheus Höttges, Finanzvorstand bei der Deutschen Telekom den Kauf. Die Übernahme verbessere die Möglichkeiten, europaweit grenzübergreifende Telekommunikationsdienste anzubieten, sagte Claudia Nemat, Telekom-Vorstand für Europa und Technik.

Besonders die Landesgesellschaften in Polen und in der Tschechischen Republik, die bisher hauptsächlich im Mobilfunkgeschäft tätig waren, sollen von der Festnetz-Infrastruktur von GTS profitieren. GTS ist besonders in Zentral- und Osteuropa stark. Das Unternehmen verfügt über weitreichende Netzinfrastruktur und mehrere Rechenzentren in der Region, sowie ein starkes Serviceportfolio für Geschäftskunden.

Die Gruppe erzielte in 2012 einen Umsatz von 347 Millionen Euro und ein EBITDA von 87 Millionen Euro, jeweils bereinigt um die Zahlen des slowakischen Geschäfts, welches im Rahmen der Transaktion bei den Verkäufern verbleibt.

Die Deutsche Telekom erwirbt GTS von einem Konsortium internationaler Private Equity Firmen, darunter Columbia Capital, HarbourVest Partners, Innova Capital und M/C Partners, die das Unternehmen in den vergangenen sechs Jahren weiterentwickelt hatten. Die Übernahme bedarf noch der Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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