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Bahnchef Grube fordert vom Bund 1,2 Milliarden mehr pro Jahr

Archivmeldung vom 31.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Rüdiger Grube Bild: Deutsche Bahn AG
Dr. Rüdiger Grube Bild: Deutsche Bahn AG

Vor der Sondersitzung des Bundestagsverkehrsausschusses hat Bahnchef Rüdiger Grube vom Bund mehr Geld für die Sanierung des überalterten Schienennetzes gefordert. "Die Bahn braucht mindestens 1,2 Milliarden Euro mehr pro Jahr", sagte Grube in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wir brauchen mehr Geld für Tunnel und Brücken." Der Bund sei schließlich Eigentümer der Bahn.

Von 34.000 Kilometern Schiene stammten mehr als die Hälfte noch aus dem 19. Jahrhundert. Von 25.000 Eisenbahnbrücken seien 9.000 älter als 100 Jahre. 1400 Brücken müssten ganz dringend saniert werden Zudem forderte der Bahnchef die Bundesregierung auf, die Bahn von der Ökostrom-Umlage zu befreien. "Wir beziehen über 75 Prozent des Stroms im Fernverkehr aus Öko-Energien", so Grube. Zusätzlich müsste die Bahn künftig fast 100 Millionen Euro für die Ökostrom-Umlage zahlen. "Der Bund sollte uns als Vorreiter bei der Nutzung von Ökostrom aber eher belohnen als bestrafen." Es wäre nur gerecht, die Bahn als Pionier der Energiewende von der bevorstehenden EEG-Umlage zu befreien. Gleichzeitig versprach Grube im "Focus"-Interview eine bessere Personalplanung, damit Verkehrsausfälle wie rund um Mainz ausbleiben. "Wir werden deutlich mehr Fahrdienstleiter ausbilden und einstellen. Wir wollen bis Jahresende insgesamt über 600 zusätzlich qualifizieren." In der Fünf-Jahresplanung seien weitere 1500 neue Stellen vorgesehen. Bislang beschäftige die Bahn 12.500 Fahrdienstleiter. Der Mainzer Hauptbahnhof bekomme ab November weitere neun Mitarbeiter für sein Stellwerk.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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