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"Niedriglohnland" Deutschland: 65 Prozent verdienen weniger als 20 Euro pro Stunde

Archivmeldung vom 15.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Leere Kasse, Pleite, Armut & Insolvent (Symbolbild)
Leere Kasse, Pleite, Armut & Insolvent (Symbolbild)

Bild: Kreuznacher Zeitung / pixelio.de

Eine Anfrage der Linken im Bundestag belegt die Entwicklung Deutschlands zu einem "Niedriglohnland". Obwohl die Zahlen des Statistischen Bundesamts dem Prinzip der Leistungsgerechtigkeit zum Teil widersprechen, bleibt das Thema im Wahlkampf nahezu außen vor. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Rund 65 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten zu einem Stundenlohn von weniger als 20 Euro brutto. Bei 57 Prozent sind es unter 18, bei 42 Prozent unter 15 Euro. Das geht aus einer Anfrage der Linken im Bundestag vor. Laut der Antwort des Statistischen Bundesamts arbeiten 32 Prozent demnach zu einem Stundenverdienst von unter 13 Euro brutto. 26 Prozent kommen auf weniger als 12 und knapp 12 Prozent auf unter 10 Euro.

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch, der die Anfrage gestellt hatte, sagte, nach Jahren Großer Koalition mit SPD-geführtem Arbeitsministerium sei Deutschland ein Niedriglohnland. "Wenn zwei Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter 20 Euro in der Stunde verdienen, dann haben wir ein großes Defizit an Leistungsgerechtigkeit in Deutschland", sagte Bartsch. "Die wahren Leistungsträger – die Altenpflegerin, der Paketbote, die Kassiererin, der Polizist – sind unterbezahlt."

Quelle: RT DE

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