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Gespräche zwischen Nokia und Betriebsrat eskalieren

Archivmeldung vom 08.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Verhandlungen zwischen dem Betriebsrat und dem Handy-Hersteller Nokia über einen Ausgleich für die Schließung des Bochumer Werks sind ins Stocken geraten und drohen zu eskalieren.

Nach Informationen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Dienstagausgabe) hat der Betriebsrat die Mitarbeiter in Bochum aufgerufen, heute an einer "allgemeinen Informationsveranstaltung" in Düsseldorf teilzunehmen. Daraufhin drohte der Chef von Nokia Deutschland, Klaus Goll, intern mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen: "Wir behalten uns daher ausdrücklich vor, im Fall der Teilnahme an dieser Veranstaltung arbeitsrechtliche Maßnahmen einzuleiten sowie diese Zeiten nicht als Arbeitszeit anzuerkennen."

Zugleich hat die IG Metall zu eine Pressekonferenz bei Nokia in Düsseldorf eingeladen, wo auch der Nokia-Aufsichtsrat tagt. Offenbar kommen die Verhandlungen mit dem Management aus Sicht des Betriebsrates und der IG Metall nicht in gewünschtem Maße voran. Betriebsräte und Gewerkschaft fordern eine Schließung später als zum angekündigten Termin Mitte 2008, zudem Ersatzarbeitsplätze und ein Entgegenkommen von Nokia gegenüber einem möglichen Investor, der Arbeitsplätze bereitstellt, sowie einen ordentlich ausgestatteten Sozialplan.

Quelle: Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

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