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IG-Metall-Chef kündigt Streiks in allen Betriebsgrößen an

Archivmeldung vom 29.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall mit 24-stündigen Warnstreiks in rund 250 Betrieben in Deutschland in der kommenden Woche ein Einlenken der Arbeitgeber erzwingen. Der Gewerkschaftschef Jörg Hofmann kündigte Streiks in allen Betriebsgrößen an.

"Wir setzen zum ersten Mal ganztägige Warnstreiks ein. Die wird es in mindestens 250 Betrieben geben, von Schleswig-Holstein bis Bayern, im Westen wie im Osten. Bei allen Betriebsgrößen, vom Mittelständler bis zum Konzern", sagte Hofmann der "Bild". "Damit wollen wir den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, auch den wirtschaftlichen Druck, denn bei vollen Auftragsbüchern tut so etwas natürlich weh." Er erwarte, dass die Arbeitgeber zur Einsicht kämen und ein Verhandlungsergebnis erzielt werden könne. "Ich hoffe, dass wir bis nächstes Wochenende wieder am Verhandlungstisch sitzen. Wenn die Arbeitgeber nicht an den zurückkehren, werden wir wohl übernächste Woche entscheiden, ob wir Urabstimmungen durchführen und in bestimmten Regionen flächendeckend streiken", sagte Hofmann.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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