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Bäckerhandwerk: Mindestlohn macht Brot und Brötchen teurer

Archivmeldung vom 22.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Bild: Lupo / pixelio.de
Bild: Lupo / pixelio.de

Der von der großen Koalition beschlossene Mindestlohn wird nach Ansicht des Bäckerhandwerks Brot und Brötchen verteuern und ostdeutsche Bäckereien in die Pleite treiben. "Aufgrund des Mindestlohns werden Backwaren teurer", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands, Amin Werner, dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Viele Bäckereien hätten schon Preise erhöht. Ostdeutsche Bäcker hätten berichtet, sie würden etwa zehn Prozent mehr verlangen. Die scharfe Konkurrenz der Discounter verhindere aber, die höheren Kosten komplett weiterzugeben, so Werner. "20 bis 30 Prozent der handwerklichen Bäckereien in Ostdeutschland werden den Mindestlohn nicht überleben."

Die Not im Osten ist offenbar so groß, dass das Bäckerhandwerk sich in einem Brief an die Arbeitsmarktpolitiker des Bundestags gewandt hat und "eine befristete gesetzliche Übergangsregelung" fordert, schreibt der "Focus" weiter. Der Mindestlohn solle zwei Jahre ausgesetzt bleiben. Andernfalls seien Arbeitsplätze in Gefahr.

So mussten in der Vergangenheit bereits zahlreiche Familienbetriebe schließen, weil sie durch die Großbäckereien nicht mehr Wettbewerbsfähigkeit waren. Meist wird deren Einrichtung dann durch den Insolvenzverwalter verkauft. Wer Brotherstellungsmaschinen sucht findet im Internet entsprechende Anbieter, wie zum Beispiel unter dem folgendem Link: www.altuntastechnik.com 

In der großen Koalition schließt man Änderungen am Mindestlohn jedoch aus. Die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese (SPD), sagte: "Das Gesetz ist beschlossen und tritt in wenigen Wochen in Kraft." Alle Branchen hätten genug Zeit und Möglichkeiten gehabt, sich auf den Mindestlohn vorzubereiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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