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Gewerkschaftschef: Steinkohlekraftwerke in Holding bündeln

Archivmeldung vom 21.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Michael Vassiliadis
Michael Vassiliadis

Foto: Zil
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, hat eine "Energiewende 3.0" gefordert, um die defizitären Steinkohle- und Gaskraftwerke in Deutschland zu retten. Nach seinen Vorstellungen sollen die Energieversorger zunächst ihre Steinkohlekraftwerke in einer gemeinsamen Holding bündeln. Vassiliadis sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Wenn die Kraftwerke alle Verluste schreiben, dann müssen sie nicht auch noch gegeneinander konkurrieren."

Die Holding könnte aus Vassiliadis` Sicht subventionsfrei betrieben werden und sichere Stromlieferungen garantieren. Ein Sprecher von Eon bezeichnete diesen Vorschlag gegenüber dem Magazin als "interessant". Konventionelle Kraftwerke verdienen kaum noch Geld, weil die Erzeuger von Ökoenergie vorrangig ins Netz einspeisen dürfen, während Steinkohle- und Gaskraftwerke nur die Bedarfslücken füllen. Anderseits werden die konventionellen Kraftwerke für die stabile Stromversorgung gebraucht. Auch die Geschäftsführerin des Verbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller, sieht einen Handlungsdruck. Sie sagte dem Magazin: "Das Problem muss noch in diesem Jahr gelöst werden."

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) mahnte in "Focus", schnell zu einer Lösung zu kommen: "Wir müssen uns noch in diesem Herbst auf einen Kapazitätsmechanismus einigen. Der Ausbau der Erneuerbaren löst das Problem der Versorgungssicherheit nicht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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