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Continental profitiert vom Boom bei Fahrerassistenzsystemen

Archivmeldung vom 22.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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Der neue Continental-Vorstand Frank Jourdan zieht das Wachstumsziel des Autozulieferers und Reifenherstellers bei Fahrerassistenzsystemen vor: "Die Dynamik bei Fahrerassistenzsystemen hält an, das Geschäft explodiert regelrecht", sagte Jourdan dem "Handelsblatt". "Deshalb rechne ich damit, dass wir bereits 2016 statt wie bisher geplant erst 2020 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz mit Fahrerassistenzsystemen machen können."

Der neue Vorstand des DAX-Konzerns Continental führt seit zwei Monaten die Division Chassis & Safety. Sie hat mit Bremssystemen, Fahrwerkskomponenten und Fahrerassistenzsystemen in den ersten neun Monaten fast 5,5 Milliarden Euro umgesetzt. Elektronische Assistenzsysteme helfen dem Fahrer zum Beispiel dabei, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten und notfalls rechtzeitig zu bremsen.

Der Markt für Autoelektronik wächst dynamisch. Davon profitiert auch Continental. Neue Funktionen entstehen durch die Verbindung bereits vorhandener Komponenten. "Sind Bremssystem, Kameras und Sensoren im Auto, lassen sich per Software immer neue Anwendungen umsetzen", so Jourdan, der früher selbst Software entwickelt hat. Für Softwarespezialisten wird der Trend zu immer mehr Elektronik im Automobil zum Jobmotor. "Um das Wachstum bei Fahrerassistenzsystemen zu stemmen, stellen wir jedes Jahr bis zu 300 Ingenieure ein", sagte Jourdan.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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