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Freitag Fünfter bei Kofler-Sieg in Engelberg (SUI)

Archivmeldung vom 19.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Richard Freitag Bild: DSV
Richard Freitag Bild: DSV

Richard Freitag ist beim Weltcup in Engelberg erneut in die Top-Ten gesprungen. Beim Sieg des Österreichers Andreas Kofler landete der Springer aus dem Erzgebirge auf Rang fünf. Die Plätze zwei und drei gingen an den Polen Kamil Stoch und Vortagessieger Anders Bardal aus Norwegen.

Mit Sprüngen über 135 und 138 Meter setzte sich Kofler um 3.9 Punkte vor Kamil Stoch aus Tschechien (129/137 Meter) durch, holte den fünften Weltcup-Sieg dieser Saison und geht somit als Träger des gelben Trikots in die Vierschanzen-Tournee. Vortages-Sieger Anders Bardal wurde von Stoch um nur 0.3 Punkte auf den dritten Platz verdrängt.

Freitag vergibt bei Landung Podestplatz

Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue) überzeugte im ersten Durchgang mit einem Sprung auf 134 Meter und rangierte im Zwischenklassement mit nur 0.4 Punkten hinter Andreas Kofler auf Platz zwei. Seinen zweiten Sprung zog der Erzgebirgler gar auf 135,5 Meter, konnte bei der Landung aber nicht mehr im Telemark-Stil aufsetzen und vergab durch die resultierenden Punktabzüge einen Platz auf dem Podium. "Richard ist heute gut gesprungen, er hat sich bestens auf diese knifflige Schanze eingestellt", lobte Bundestrainer Werner Schuster. "Leider hat er bei der Landung das Podium verschenkt."

Mechler in den Top-15

Maximilian Mechler überzeugte ebenfalls mit einem hervorragenden ersten Sprung. 135,5 Meter bedeuteten für den Springer vom WSV Isny Rang acht nach dem ersten Durchgang. Leider konnte Mechler beim Finalsprung nicht die nötige Konstanz zeigen, setzte schon nach 128,5 Metern auf und musste sich am Ende mit Platz 15 zufrieden geben (241.0 Punkte). Direkt hinter Mechler landete Severin Freund (WSV Rastbüchl, 126/131,5 Meter, 240.2 Punkte) auf dem 16. Rang.

Hocke und Wank holen Weltcup-Punkte

Stephan Hocke (WSV Schmiedefeld, 123,5/131 Meter,  239.3 Punkte) und Andreas Wank (WSV Oberhof 05, 119,5/126,5 Meter, 221.9 Punkte) konnten als 18. und 29. Weltcup-Punkte sammeln.

Neumayer und Bodmer nicht im Finale

Michael Neumayer (SK Berchtesgaden) verpasste nach 121,5 Metern im ersten Durchgang das Finale als 31. knapp. Pascal Bodmer (SV Meßstetten) konnte sich mit 113 Metern als 49. ebenfalls nicht für das Springen der besten 30 qualifizieren.

Fortsetzung bei der Vierschanzen-Tournee Am Freitag, 30.12.2011, beginnt beim Springen in Oberstdorf die diesjährige Vierschanzen-Tournee.

In der Sky Sportshow Samstag LIVE! sprach Ex-Skisprungstar Sven Hannawald über das deutsche Skispringen und das Burn-Out-Syndrom

Sven Hannawald...

...über die jungen deutschen Skisprung-Talente: "Mit Severin Freund und Richard Freitag haben wir endlich nach langer, langer Zeit wieder zwei Kandidaten, die den Österreichern ein bisschen Gegenwind entgegen blasen können und das macht es natürlich auch spannend. Weil die Tournee lebt auch von Österreich gegen Deutschland und das war in letzter Zeit relativ langweilig."

...die öffentliche Wahrnehmung des Burn-Out-Syndroms: "Ich bin froh, dass die Leute keine Angst mehr haben müssen, weggesteckt zu werden für den Rest des Lebens. Weil am Anfang war das schon ein Problem, dass die Leute gemerkt haben, dass da ein Problem ist, man darüber aber nicht sprechen kann. Je mehr man darüber spricht und aufgeklärt wird von Doktoren, dass es einfach nur eine normale Krankheit ist, bei der man gewisse Sachen machen muss, damit es besser wird, desto besser kann man damit umgehen. So sieht man jetzt einfach, dass mehrere Leute sagen: 'Ok, ich stehe jetzt zwar in der Öffentlichkeit, aber wenn ich merke, dass etwas nicht stimmt, dann sage ich es'. An dem Schicksal von Robert Enke sieht man, wie es enden kann, wenn man es nicht ernst nimmt."

...über seinen derzeitigen Gesundheitszustand: "Ich kann jetzt essen, was ich möchte. Meinem Körper geht es jetzt gut, ich habe genug Reserven. Aber ich bin sensibel und habe meine Antennen ausgefahren, dass, wenn es zu stressig wird, ich auch mal Nein sagen kann."

Quelle: DSV / Sky

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