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Niedersachsen startet Testbetrieb mit Fans in Stadien am 26. September

Freigeschaltet am 16.09.2020 um 11:45 durch Andre Ott
Signal Iduna Park
Signal Iduna Park

Foto: Arne Müseler / www.arne-mueseler.com
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Land Niedersachsen startet seinen Testbetrieb mit Fans in Stadien noch nicht an diesem Wochenende, sondern erst am Samstag, 26. September. Das hat Regierungssprecherin Anke Pörksen am Mittwoch gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) erklärt.

"Es soll dann auch klappen", begründete die Staatssekretärin, dass Niedersachsen nicht bereits am kommenden Wochenende Zuschauer in größerem Umfang in die Stadien und Hallen lässt. Die entsprechenden Hygienekonzepte der Stadien müssten erst geprüft werden, außerdem seien Rückkopplungen mit den jeweiligen Gesundheitsämtern nötig, und es müsse die Corona-Verordnung des Landes noch geändert werden.

Die Bundesländer hatten sich am Dienstag in einer Videoschalte auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Fußballstadien und Sporthallen geeinigt. In einer sechswöchigen Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazität erlaubt. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden.

Die Regelungen für eine Fan-Rückkehr in die Fußballstadien sollen laut Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) unterdessen auch auf andere Großveranstaltungen übertragen werden. Alle Beteiligten gingen davon aus, dass die gefundenen Maßstäbe im Fußball Vorbild seien für andere Großveranstaltungen wie Konzerte, erklärte Weil nach der Verständigung der Länder auf einen Testbetrieb mit Fans im Fußball. "Es wäre gut, wenn wir zu einem bundesweit einheitlichen Vorgehen bei Großveranstaltungen kämen - die Sportlerinnen und Sportler, auch die Künstlerinnen und Künstler und alle sport- und kulturbegeisterten Menschen hätten es verdient", sagte Weil und betonte gleichzeitig, dass die Ausweitung auf den Kultur- und Veranstaltungsbereich aus seiner Sicht erst nach erfolgreichem Probebetrieb im Sport erfolgen könne.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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