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AfD: Asmussen verlässt EZB-Direktorium

Archivmeldung vom 16.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Jetzt besteht die Chance, der Vernunft Sitz und Stimme im EZB-Direktorium zu verschaffen und jemanden nach Frankfurt zu schicken, der gewillt ist, die europäischen Vertrage zu achten und einzuhalten", so kommentiert Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland, die Meldung, dass Jörg Asmussen das EZB-Direktorium verlassen und als verbeamteter Staatssekretär nach Berlin wechseln werde.

Gauland erinnert daran, dass Jörg Asmussen als damaliger Ministerialdirektor im Bundesfinanzministerium sehr stark für den Erwerb so genannter Asset Backed Securities (ABS) warb. In der Folge geriet die IKB-Bank, in deren Aufsichtsrat Asmussen saß, aufgrund eben dieser Papiere in massive Schieflage als der US-amerikanische Immobilienmarkt 2007 zusammenbrach. Die Bank wurde schließlich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) übernommen. Insgesamt 10 Milliarden Euro entstanden dem Steuerzahler hier an Kosten. Auch war es Asmussen, der im Mai 2010 dem Bruch der europäischen Verträge zustimmte.

"Dass Asmussen nun das EZB-Direktorium verlässt, ist an sich eine gute Nachricht. Dass er seine Karriere im Arbeitsministerium fortsetzt, ist es jedoch nicht." Dass Asmussen tatsächlich nach Berlin gegangen sei, um am Ende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zu beerben, bliebe hoffentlich ein Gerücht, so der stellvertretende AfD-Sprecher abschließend. Ein Bundesfinanzminister Asmussen würde die deutschen Interessen in Brüssel noch weniger vertreten als Schäuble derzeit tue.

Quelle: Alternative für Deutschland (ots)

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